Muskelaufbau im Bodybuilding
Jede Sportart richtet unterschiedliche Ziele aus. Was im Fußball die Ballbehandlung ist oder beim Sprint die gelaufene Zeit, ist beim Bodybuilding der Muskelaufbau. Viele Bodybuilder sehen Muskelaufbau als maximales Ziel und betreiben den Sport nur deshalb. Genau wie in anderen Sportarten auch, sieht man beim Bodybuilding stetige Veränderungen, wenn man mit Fleiß und Konsequenz über einen längeren Zeitraum bei der Sache bleibt. Jedoch unterscheidet sich der Muskelaufbau im Bodybuilding vom Muskelaufbau in anderen Sportarten, wie zum Beispiel Fußball. Ein Fußballspieler braucht keine muskulösen Oberarme, da im Fußball mehr Wert auf andere Körperpartien gelegt wird. Beim Bodybuilding legt man Wert darauf, alle Muskeln des Körpers bestmöglich zu trainieren, von den Beinen bis zum Nacken. Wettkampfbodybuilder messen sich jährlich, die bekannteste Veranstaltung ist der Mr. Olympia Wettkampf.
Wettkampfbodybuilder im Vergleich
Dabei ist die einzige Messlatte der eigene Körper. Es entscheiden Symmetrie, Masse, sowie Ausprägung der Muskulatur. Muskelaufbau ist harte Arbeit, was viele jedoch nicht wirklich wissen. Bodybuilder müssen das ganze Jahr hart trainieren, meistens fünf oder sechs Mal die Woche, jeden Tag auf ihre Ernährung achten und genug schlafen, um ausreichend Regeneration zu haben. Denn Muskelaufbau findet nur bedingt beim Training statt.
Wachsen tut der Muskel in der Ruhephase, im Training wird lediglich der Reiz für den Muskel gesetzt, der dazu führen soll, dass sich der Muskel an ein höheres Niveau anpassen will und somit wächst. Jedoch ist für jede Person irgendwann der Muskelaufbau begrenzt. Es ist keine unendliche Sache, denn der Körper reagiert irgendwann mit Stagnation. Die Weltelite im Bodybuilding umgeht diese Barriere mit Steroiden, anders ist dies leider wegen dem menschlichen Organismus nicht möglich. Ein Geheimnis ist dies lange nicht mehr, eher eine Art offenes Geheimnis, sowie das Epo Doping bei Radrennfahrern. Denn ohne externe Hilfen, kommt der menschliche Muskel irgendwann an seine Grenzen.