Muskelaufbau im Ausdauersport

Wenn man Muskelaufbau hört, denkt man in erster Linie an Bodybuilder, an wahnsinnige Kraftpakete die in einer Trainingseinheit mehrere Tonnen Gewicht bewegen. Doch auch im Ausdauersport ist Muskelaufbau der wesentlichste Bestandteil, um ordentliche Resultate zu erzielen. Jedoch unterscheiden sich die Formen des Muskelaufbaus. Während im Bodybuilding alle Muskeln von Beinen bis zum Nacken trainiert werden, ist dies beim Ausdauersport anders. So werden beim Ausdauersport hauptsächlich einzelne Muskelgruppen angesprochen.

So braucht ein Tennisspieler belastungsfähige Arme, um längere Ballwechsel führen zu können und dies über einen Zeitraum von zwei bis vier Stunden. Jedoch wird auch im Ausdauersport nicht nur einseitig trainiert. So sollte der gesamte Bewegungsapparat des Körpers trainiert werden, denn Muskelaufbau kann verbessert werden, wenn andere Partien auch mit wachsen. Gezieltes Training ist hier nicht immer notwendig. Häufig gewöhnt sich der Körper auch einfach an eine gewisse Belastung und der Muskelaufbau geschieht in gewisser Weise von selbst.

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Die unterschiedlichen Muskelfasern

Jedoch gibt es auch einen großen Unterschied in den Muskelpartien zwischen Bodybuildern und Ausdauersportlern. So sprechen Ausdauersportler mit ihrem Training andere Muskelfasern an, als ein Bodybuilder, was sich vor allem in der Ausprägung der Muskeln widerspiegelt. So haben Bodybuilder in der Regel volle und pralle Muskeln, wobei Ausdauersportler längere Muskelstränge haben und sehniger, beziehungsweise drahtiger aussehen. Dies liegt daran, dass die verschiedenen Muskelstränge im Körper auch unterschiedliche Eigenschaften und Funktionen haben. Muskelstränge, die zur Bewältigung von hohen Gewichten geeignet sind, sind demnach völlig ungeeignet für einen Fünf-Kilometerlauf. Daher unterscheiden sich auch die Trainingsvarianten von Ausdauersportlern und Bodybuildern.